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03
Nov

WLAN-Unterstützung… ob man das braucht?

Ich wurde vor kurzem von einem Freund, dem aufgefallen war dass sein Datenvolumen seit dem Update auf iOS 9 viel schneller aufgebraucht ist, auf den „WLAN Assist“ hingewiesen, zu Deutsch der die WLAN-Unterstüzung.

Apple sorgt gerne dafür das Dinge einfach funktionieren, ohne das der Anwender sich groß Gedanken oder Sorgen machen muss. In diesem Fall wollte Apple gerne dafür sorgen dass z.B. Videos, die gestreamt werden, nicht einfach abbrechen, nur weil das WLAN gerade ein wenig schwach auf der Brust ist. Kurzum hat Apple die WLAN-Unterstützung mit dem iOS 9 Update eingeführt, die dafür sorgt, dass bei schlechte WLAN-Empfang einfach auf das Datenvolumen des mobilen Datennetzwerks zugegriffen wird. Ärgerlich dabei ist nur, dass man den Wechsel nicht sieht, da auf dem Gerät immer noch das WLAN-Symbol angezeigt wird, wo sonst z.B. LTE zu sehen ist. Das führt dazu, dass man kostbares Datenvolumen ungewollter Weise für z.B. YouTube Videos opfert, was man bewusster Weise vielleicht nicht tun würde.

Aber glücklicherweise kann man die WLAN-Unterstützung deaktivieren, sodass ganz klar zu erkennen ist, über welches Netzwerk das Internet bezogen wird.

Mein Tipp: Wenn man sowieso gerade dabei ist, den Assistent zu deaktivieren, kann man direkt auch mal schauen welches App zugriff aufs Internet hat und es bei den Apps reaktiveren, bei denen es gar keinen Sinn hat, wie z.B. bei einer Taschenrechner App.

Ein Guter Beitrag zu dem Thema und eine Anleitung zum deaktivieren ist hier auf Chip.de zu finden.

Aufdass Dein Datenvolumen wieder bis zum Ende des Monats reicht.

Mit den besten Grüßen

Dein Sherrill

28
Okt

Faxen a lá Sherrill… kostenlos mit ePost!

Faxen. Ja, ich weiß, seit dem es E-Mail gibt, könnte man sich fragen, warum es eigentlich noch Faxe gibt. Aber es kommt immer noch regelmäßig vor, dass ich die Weiterentwicklung des Telegramms noch in Betrieb nehmen darf. Es gibt halt Berufszweige, für die Faxe einfach unabdingbar sind, wie z.B. Anwälte. E-Mails halten wohl vor Gericht nicht stand, weil die wohl, im Gegensatz zu Faxen, manipulierbar sein sollen, was z.B. den Zeitstempel betrifft. Naja, wie dem auch sei.

Ich hatte mir am Anfang meiner Selbständigkeit auch eine  Faxnummer zugelegt, allerdings einfach nur, weil ich dachte, dass alle anständigen Unternehmer ein Faxnummer haben. Ein Faxgerät wollte ich mir dennoch nicht in mein Office stellen, also musste eine andere Lösung her, eine, die ich auch meinen Kunden immer wieder nahelege. Besonders wenn man nicht ausschließlich via Fax kommuniziert, sondern eher so ab und an ein Fax erhält oder verschickt.

Die Lösung lautet „ePost“!

ePost ist ein Service der Deutschen Post, via dem man zum einen Briefe digital erstellen kann um Sie dann analog ausliefern zu lassen. Hört sich vll. komisch an, hat aber einige Vorteil. Normalerweise schriebt man einen Brief, per Hand oder am Rechner, wenn man ihn am Rechner geschrieben hat, muss man den Brief noch ausdrucken. Steckt den Brief dann in einen Briefumschlag, den man vorher kaufen muss, und klebt dann eine Briefmarke drauf, die man auch zuvor gekauft haben müsste, um dann den Brief entweder zu einem Briefkasten zu bringen, der dann auch noch weit entfernt sein könnte, oder ihn an einer Post abzugeben, in der man im schlimmsten Falle auch noch in der Schlange anstehen darf.

Mit ePost, schreibt man den Brief einfach online, wie eine E-Mail, die Poststelle, die am nächsten an dem Zielort des Briefes dran ist, druckt den Brief aus, steckt ihn in einen Briefumschlag und bringt in an sein Ziel. So musste der Brief dann auch nicht erst durch halbe Land gekarrt werden, um zugestellt werden zu können (CO2 Reduzierung ist hier das Schlagwort. 😉 ). Das mag vll. nicht bei Liebesbriefen angebracht sein, aber für so ’n Brief, für z.B eine Versicherung, wäre das mehr als okay. Dieser Service kostet natürlich Geld, aber zumindest nicht mehr als das alte Prozedere. Nun kommen wir zu dem kostenlosen Part.

Neben der Möglichkeit seine Post elektronisch-analog zu verschicken, bietet die Post einem eine kostenlose Faxnummer an, mit jener man 25 Faxe/Monat verschicken kann.

Also, wenn Fax, dann doch bitte digital. 😉

Wünsche viel Spaß beim ausprobieren!

Mit den besten Grüßen

Dein Sherrill

 

Moscow Polytechnical Museum, Soviet fax machine

Frühe Faxmaschine sowjetischer Bauart (1960)

29
Sep

ENDLICH ÖVPN für Apple Karten!

Trotz bandagiertem linken Mittelfinger und später Nacht (es ist gerade 00:54 Uhr) möchte ich gerne meine Freude mit Dir teilen.

Gerade als ich meinen Wecker für den kommenden Tag stellte, kam am oberen iPad-Displayrand eine Notification, die leider ein wenig schnell wieder weg war, aber ich konnte ungefähr folgendes noch gerade so lesen: „ÖVPN jetzt in Karten vorhanden“

Wer mit der Abkürzung nichts anfangen kann, ÖVPN steht für „Öffentlicher Personennahverkehr“.

An dieser Stelle muss ich mich outen.

Ich bin grundsätzlich ein Freund davon so viele hauseigene Apps von Apple wie möglich zu nutzen (Mail, Kalender, Kontakte, Notizen usw.) aber das Karten-App von Apple hab ich leider bis heute sehr gemieden. Natürlich ist die 3D-Ansicht sehr gut gelungen und macht spaß, aber das ist für mich nicht das Wichtigste in einer Karten-App. Das Wichtigste für mich im Alltag ist es, möglichst flexibel und dabei so schnell wie möglich von A nach B zu kommen und das war mir, als umweldfreundlicher und vom tagesverkehr in Berlin genervten öffentlichen Verkehrsmittelnutzendem, mit der Karten-App von Apple leider nicht möglich, da die U- & S-Bahn sowieso die Bus beim suchen der optimalsten Router nicht verfügbar waren. Schön dass diese Zeiten nun vorbei sind.

Ich freue mich schon sehr darauf  die neue Funktion zu nutzen und wünsche auch Dir damit viel Spaß!

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Mit den besten Grüßen

 

Dein Sherrill

Update:

Ergänzend kann ich sagen, dass Apple Karten viel weniger Datenvolumen benötigt um Routen und KartenInformationen anzuzeigen, jedoch nicht unbedingt stets die schnellste Route aufzeigt. – Für die heutigen Termine von Sherrill wird abwechselnd Apple Karten und Google Maps benutzt. 😉

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